Was lockt einen Reisenden auf dem Weg nach Süden nach Liechtenstein? Insbesondere unter dem Aspekt, wenn man kein Geld fürs Casino aus­ge­ben will, eine Bank oder gar eine der zahl­rei­chen Investmentfirmen besu­chen möchte.

Wir sind auf dem Weg in den Kanton St.Gallen, um im Osten der Schweiz Reisefreunde zu tref­fen, und da Liechtenstein förm­lich am Wegesrand so her­um­liegt und wir die Zeit erüb­ri­gen kön­nen, drängt sich ein Zwischenstop mit Übernachtung im klei­nen Fürstentum (laut Wikipedia der sechst­kleins­te Staat der Erde), ein­ge­bet­tet zwi­schen Österreich und Schweiz, förm­lich an. 

Malerisch am Berghang über der Hauptstadt Vaduz gele­gen thront das pit­to­res­ke Schloss. Der Aufstieg hier­her ist erquick­lich, die Besichtigung jedoch lei­der nicht mög­lich, so das wir unver­rich­te­ter Dinge wie­der den Abstieg in die Hauptstadt antre­ten. In Zeiten von Corona ist die sonst sicher­lich leben­di­ge Fussgängerzone fast men­schen­leer, die Restaurants geschlos­sen. Nur die weih­nacht­li­che Eislaufbahn neben dem Rathaus war­te­te sehn­süch­tig auf die Kufenflitzer.

Ach ja, und ganz neben­bei wird die noch jun­ge recht lee­re Flanke (= rech­te Beifahrertür) von Baloo mit einem wei­te­ren Länderaufkleber ergänzt. Alleine das ist ja schon fast ein Grund dem Fürsten Hans Adam II. von und zu Liechtenstein einen Besuch abzustatten.