Thörsmörk ist seit lan­gem einer der ange­sag­ten Ziele im Süden Islands. Naturliebhaber und Wanderer jeg­li­cher Schwierigkeitsklasse wer­den hier beglückt. Das brei­te Gletschertal, zu errei­chen über eine rund 25 km lan­ge, mit mehr als einem hal­ben Dutzend anspruchs­vol­ler Furten durch­zo­ge­ner Schotterpiste, wird von drei Gletschern umringt. Und hier­bei gleich­zei­tig auch beschützt, denn somit wird das Areal von den berüch­tig­ten Südostwinden geschützt. 

Während im Süden der Eyjajallajökull schim­mert, flan­kiert im Osten der Myrdalsjökull das Tal. Der klei­ne und unbe­kann­te Tindfjallajökull kom­plet­tiert die Dreierrunde von Nordwesten her. 

Von Langidalur, dem zen­tra­len Zelt- und Hüttenplatz, aus, wid­men wir uns am Vormittag bei 4 Grad und Sonnenschein, mit Wanderstöcken gerüs­tet, dem 465 m hohen Berg Valahnukur. Durch sei­ne zen­tra­le Lage gewährt er uns einen gran­dio­sen Rundumblick über Thörsmörk und den Eiskappen der Gletscher. Für uns ist Thörsmörk defi­ni­tiv eines der Landschaftshighlights überhaupt.