Den Seljalandsfoss im Süden Islands haben wir bereits vor eini­gen Wochen besucht, doch da er auf dem Weg zu unse­rem nächs­ten Ziel, Thörsmörk, leicht zu errei­chen war, stopp­ten wir hier ger­ne noch­mals. Doch was unter­schei­det den Seljalandsfoss von den ande­ren Fällen, so das er zum ech­ten Eyecatcher wird? 

Mit 40 m Höhe ist er sicht­lich nicht der Höchste, bei wei­tem auch nicht der Breiteste. Zum einen ist auf den ers­ten Blick nicht ersicht­lich, woher sich denn der Sturzbach speist, zum ande­ren kann, mit einer Regenjacke beklei­det, der Besucher hin­ter den weis­sen Vorhang wan­dern und so das Lichtspiel in der Sonne betrachten. 

Wenn dann, wie bei uns, kei­ne Besucher im Bild her­um­lau­fen und gleich­zeit die Sonne aus allen Knopflöchern scheint, gibt es nichts, was die Freude über die Regenbögen trü­ben kann.