Reykjavik ist schon irgendwie schräg drauf. Nun kann das nur auf uns so wirken, nachdem wir nach 6 Wochen Großstadtabstinenz ziemlich entwöhnt sind. Genauso kann es aber sein, das die Bewohner von Islands Hauptstadt schlichtweg zuviel Rauch eingeatmet haben und daher ihre Phantasien ausleben. Zur Erläuterung: Reykjavik bedeutet „Rauchbucht“, vermutlich abgeleitet von den Schwaden der Thermalquellen der Umgebung.

Welche Stadt unterhält ein Phallusmuseum? Wer stellt sich einen „hässlichen“ Troll vor’s Geschäft, um Kunden anzulocken? In welcher Fußgängerzone mit zusätzlicher FUSSBODENHEIZUNG finden sich auf der Strasse kreative und permanente Bodenbemalungen? Wer gönnt sich eine Meeresbucht mit beheiztem Thermalwasser, um das 3 Grad kalte Atlantikwasser auf bis zu 20 Grad zu erwärmen?

Diese und einige andere Kuriositäten lernten wir in den vergangenen 2 Tagen in Islands Metropole kennen… wie gesagt – echt schräg.