Die Konkurrenz ist gewaltig. Tolle Berge verschiedener Formen, unterschiedlicher Coleur und Größen gibt es in Massen auf Island. Doch was macht den einen Bergrücken gegenüber den anderen so besonders, damit sich die verrückten Fotografen auf die immer gleichen Erhebungen stürzen und sogar Eintritt dafür entrichten? Die Frage wird sicherlich eine Vielzahl von individuellen Antworten hervorrufen.

Den Kirkjufell im Osten Islands habe ich ja bereits gehuldigt (siehe auch den Post „the one and only“). Das Pendant hierzu findet sich ganz im Osten, das Vestrahorn.

Fast allein stehend am Meer gelegen bietet die Umgebung hervorragende Möglichkeiten, den 454m hohen Berg in Szene zu setzen. Schwarzer Sand, eine malerische Dünenlandschaft, wattähnliches Schwemmland, um die Fussspuren der Besucher alle 6 Stunden durch die Tide verschwinden zu lassen.

Mit Glück bleiben die Wolken im Hintergrund, um die markanten Spitzen in ihrer Schärfe zu sehen, dies war uns leider nicht ganz vergönnt. Doch kurz nach der Fotosession verschwand die Bergwand fast komplett im Nebel, und so konnten wir mit dem Ergebnis recht zufrieden sein.

Fun fact am Rande: betrachtet man das Vestrahorn von der Rückseite aus Norden blickend, so ähnelt die Bergspitze in ihrer Silhouette dem oberen Batmanzeichen.