es gibt Städte, die ver­strö­men Ihren Charme erst auf den 2. Blick. Hannover ist z.B. so eine Stadt …doch das ist eine ande­re Story. Wir ver­las­sen die kal­te Bergluft des Ätna und wer­den vom „Industriecharme“ der Küstenstadt Augusta emp­fan­gen. Eigentlich ein Ort zum Weiterfahren, doch nahe des Yachthafens gibt es ein klei­nes Vogelschutzgebiet. Und die leich­te Erreichbarkeit die­ses Refugiums ani­miert uns, gleich 2 Tage und Nächte vor Ort zu ver­wei­len. Wenn man die wirk­lich häss­li­chen Bausünden drum her­um gedank­lich aus­blen­det, könn­te es fast idyl­lisch sein. 

Ich möch­te jedoch hin­zu­fü­gen, das Tanja eine außer­ge­wöhn­li­che Begeistungsfähigkeit für Flamingos an den Tag legt. Kein Passieren zu Fuss oder per Auto die­ser kril­les­sen­den, lang­bei­ni­gen, rosa­far­be­nen Vögel ist ohne ein beglei­ten­des, Ohh, Ahh oder … Gunnar, schau mal, mög­lich. Bereits bei der Anfahrt über die Küstenstrasse konn­ten wir eini­ge aus der Entfernung pink leuch­ten sehen – und es war um Tanja gesche­hen. Das wir ergän­zend 2 Eisvögel, Reiher, Kormorane, diver­se Enten, Stelzenvögel, (Vogelkundler mögen mir mei­ne lai­en­haf­te Aufzählung ver­zei­hen) etc. beob­ach­ten konn­ten, run­de­te unser Tagesprogramm voll­ends ab. 

Ob nun Stadtcharme hin oder her – bei Eisvögeln und Flamingos erscheint auch Augusta in freund­li­che­rem Licht.