Es gibt über 70.000 von Ihnen – mehr als Einwohner. 

Etymologisch gese­hen heisst Foroyar (Färör Inseln) Schafsinseln. Daran kann man schon ablei­ten, das es von den Wolllieferanten eine gan­ze Menge davon geben muss. Und tat­säch­lich – kein Tag ver­geht an denen man nicht einer Vielzahl von Ihnen begeg­net. Ob direkt am Strassenrand (wer eins über­fährt muss es bezah­len), an den steils­ten Berghängen oder in den den Weiten der saf­tig grü­nen Täler – sie sind ein­fach überall. 

Auch heu­te, bei unse­rer rund 3,5 stün­di­gen Wanderung von Eldovik nach Oynarfjödur und zurück, am nörd­li­chen Zipfel der Insel Eysturoy, begeg­ne­ten uns wie­der eine Vielzahl. Ob gestan­de­ner Widder oder jun­ges Lamm, in allen Farbfacetten sor­gen die Zotteltiere, das man ihrer Schafthinterlassenschaft regel­mäs­sig aus­wei­chen muss. Denn gefühlt end­los lecker grü­nes saf­ti­ges Gras und 70.000 Schafe, da wird schon eini­ges an Biomasse bewegt. Doch das gehört nun ein­mal dazu, wenn man sich wäh­rend der gan­zen Zeit der Wanderung ohne Menschen, doch dafür mich viel Geblöke durch die Landschaft bewe­gen darf. Und wer mag, kann ger­ne die jetzt in der Sommerzeit abfal­len­de Wolle direkt von den Wiesen ein­sam­meln. Einfach nur klas­se.