Den Begriff „Badlands“, schlechtes Land, darf man hier in South Dakota eigentlich nicht zu wörtlich nehmen. Analog zu den Badlands in Alberta/Kanada (siehe auch unseren Blogbericht „Dinoland“) wird damit eigentlich nur eine markante Landregion bezeichnet, die durch ihre über Millionen von Jahren entstandene Canyonstruktur nicht für die Landwirtschaft, den Städtebau oder eine industrielle Nutzung geeignet ist.

Wie gut, können wir da nur schreiben, wird der Badlands Nationalpark, östlich von Rapid City gelegen, zwar von schier endlosen Getreidefeldern umgeben, in seiner Schönheit hierdurch jedoch in keinster Weise eingeschränkt. Finden wir zumindest. Gerade der Kontrast der tristen und flachen, bereits abgeernteten Ebenen, bilden einen spannenden Gegenpol zu den aus verschiedenen Gesteinsschichten bestehenden Felswänden. Wind und Wasser konnten sich über Generationen hinweg austoben und schufen eine surreale Szenerie, ungestört durch menschlichen Einfluss, nur durchquert auf rund 70 Kilometern von der sich auf und ab schlängelnden Asphaltschlange.

Wohlwissend, das der Badlands Nationalpark nicht gerade auf der direkten Nord-Südachse im Westen der USA liegt, hat sich für uns zumindest diese Extraschleife auf jeden Fall gelohnt. Ergänzt wird dieses Highlight noch von 2 weiteren beeindruckenden Reiseereignissen – doch darüber berichten wir dann im nächsten Blog – hier bei www.3weltreisen.de