Der Besuch der „Türme des blauen Himmels“, wie das Herz des Nationalparks in der Sprache der Tehuelche-Indianer genannt wird, gehört bei einer Reise durch Patagonien dazu wie die Sahne auf einem leckeren Kakao. Es geht ohne, doch es fehlt einfach etwas.
Wir erreichen den Nationalpark Ende des Jahres gemeinsam mit Reisefreunden und sind ein wenig unsicher, ob es uns trotz des unsteten Wetters vergönnt ist, all die geplanten Highlights zu sehen und zu finden.
Doch was steht nicht alles in den kommenden Tagen auf unserer Wunschliste hier im Torres del Paine Nationalpark?
Natürlich die 3 markanten Granittürme, die dem Nationalpark seinen Namen geben, und das gerne im Morgenlicht, aber auch ohne Wolken im Abendlicht.
Check, hat geklappt. Und das glücklicherweise tagelang.
Die markanten Stromschnellen des Rio Paine mit wolkenfreiem Hintergrund und schneebedeckten Wipfeln fotografieren
Check, hat geklappt
Einen Blick auf die herrschaftlichen Andenkondore mit ihrer beeindruckenden Spannweite werfen
Check, hat geklappt
Ein Wildtier mit Teleobjektiv vor der Kulisse der Torres del Paine fotografieren
Check, mit einem Guanaco hat es geklappt
Unseren ersten Puma ohne die Hilfe eines professionellen Spotters suchen, finden und fotografieren
Check, hat geklappt.
Insbesondere die Sichtung des jungen männlichen Pumas, der seelenruhig nahe des Hauptweges entlangläuft, die Straße kreuzt und sich einige Minuten ablichten lässt, produziert Adrenalin und Glückshormone im Überfluss. Können wir doch, nachdem wir vergangenen Juli im Pantanal/Brasilien den Jaguar sichten durften, nun die zweite Großkatze Südamerikas beobachten. Da können wir fast nur ein Fazit ziehen: Mehr geht nicht!






































