Tag 2 auf der Halbinsel Snaefellsnes. Heute freue ich mich per­sön­lich auf eines der foto­gra­phi­schen Highlights. Wenn in Fotocommunities über Island dis­ku­tiert und illus­triert wird, dann darf er – the one and only – nicht feh­len: der Kirkjufell (dt. Kirchberg) und der dazu­ge­hö­ri­ge Kirkjufellsfoss. 

Als Hausberg mit 463 m Höhe allein­ste­hend direkt am Meer gele­gen und mit der Stadt Grundafjödur im Hintergrund ist die Region bes­tens für den Tourismus erschlos­sen und erreichbar. 

Und wie das man­ches Mal so mit einer Erwartungshaltung und einem vor­ge­fer­tig­ten Bild im Kopf ist – die­se war zuge­ge­be­ner­ma­ßen sehr hoch – und wur­de erst ein­mal kräf­tig getrübt. Doch war­um, stimmt doch eigent­lich das Wetter bes­tens? Tja, da war

- der nied­ri­ge Wasserfluss des Baches

- die weis­sen Absperrbänder für die Touristen

- die umher­lau­fen­den ande­ren Besucher

- das Licht am Abend, das ein Warten auf den nächs­ten Morgen nach sich zog

- die maro­de Fußgängerbrücke über den Wasserfall, die die Harmonie des Bildes „gefühlt“ durchbrach

Gute Bilder benö­ti­gen Zeit, dies bewahr­hei­te­te sich in die­sem Fall (ok, ob die Bilder am Ende gut wur­den, soll­ten ande­re beur­tei­len), denn mit ver­schie­de­nen Standortwechseln, dem wan­dern­den Sonnenstand am nächs­ten Morgen, allei­ne mit Tanja und den gefüll­ten Thermosbechern ent­stand eine span­nen­de Serie von ihm – the one and only Kirkjufell.