Allgemeine Informationen Serbien

Serbien 5 Nächte 28.06.–03.07.21 Maut: Maut bezahlt man in Dinar oder mit Kreditkarte. Man zieht bei Einfahrt auf die Autobahn…

Dom Heilige Sava Belgrad

beamen geht nicht

„Belgrad ist die häss­lichs­te Stadt der Welt am schöns­ten Ort der Welt.“ Le Corbusier Von Montenegro aus rei­sen wir aktu­ell zu…

Tagebuch Serbien

Serbien 28.06.–03.07.21 02.07.21 Belgrad Die Nacht auf unserm Platz war furcht­bar, irgend­wo war ein Livekonzert und je spä­ter des­to voller.…

Belgrad ist die häss­lichs­te Stadt der Welt am schöns­ten Ort der Welt.“

Le Corbusier

Von Montenegro aus rei­sen wir aktu­ell zu unse­rem nächs­ten grö­ße­ren Länderziel, Rumänien. Da die bei­den jedoch kei­ne Ländergrenze ver­bin­det und sich das nicht gera­de klei­ne Serbien dazwi­schen befin­det, geht es also in Etappen wei­ter in Richtung Osten. Beamen funk­tio­niert ja nicht. Auch wenn Serbien aktu­ell nicht auf unse­rer Besichtigungsliste steht, es gäbe bestimmt eini­ges zu ent­de­cken, so wol­len wir Belgrad, der rund 1,5 Mio. Einwohner zäh­len­de Hauptstadt, einen klei­nen Besuch abstatten. 

Bei der vor­be­rei­ten­den Recherche stieß Tanja denn auf den oben zitier­ten Satz des alten Architekten Le Corbusier. Ob die­ser alte Satz in heu­ti­ger Zeit noch Gültigkeit besitzt – wir den­ken – nein. Sicherlich kei­ne Schmuckperle, doch das Zentrum mit Fußgängerzone, altem Fort, gut erhal­te­ner Architektur des 19. und 20. Jahrhunderts, gele­gen an Donau und Save, blitzt mit uner­war­te­ten Kleinoden auf. 

Mit Baloo haben wir unser Lager etwa 3 km außer­halb des Zentrums auf­ge­schla­gen und konn­ten so per Fahrrad die sehr weit­läu­fi­ge Innenstadt erkun­den. Bei rund 30 Grad am Nachmittag auch eigent­lich pas­send. Eigentlich, genau. Denn sel­ten muss­ten wir solch eine fahr­rad­un­freund­li­che Innenstadt erle­ben, in der das Fahren auf der Straße sui­zi­dal, sich auf dem Gehweg ermü­dend und zäh erwie­sen hat. Schlaglöcher auf der Brückenüberfahrt, Bordsteinkanten auf ver­meint­li­chen Fahrradwegen – da gibt es defi­ni­tiv noch Verbesserungspotential. 

Den zwei­ten Teil des Zitats „schöns­te Ort der Welt“ ist viel­leicht auch dem Umstand geschul­det, das der Besuch bereits im Jahre 1910 statt­fand – und er den Rest der span­nen­den Welt noch nicht so ken­nen­ler­nen durfte…wer weiß, wer weiß