Welche Voraussetzungen soll­ten gege­ben sein, um mit einer Drohne die Welt von oben zu foto­gra­fie­ren ? Möglichst kein Wind, pas­sen­de Temperaturen, kei­ne Flugverbotszone, ger­ne ein wenig Sonnenschein. Insbesondere mit Punkt 1, dem Wind, ist Schleswig-Holstein nicht gera­de spar­sam. Daraus folgt lei­der, das ich in den ver­gan­ge­nen Monaten viel zu sel­ten die Gelegenheit nutz­te die 4 Propeller krei­sen zu las­sen. Manches Mal bedarf es aber auch nur eines pas­sen­den Anlasses. Unser Fahrzeugaufbauer (www.weltreisemobile.de) frag­te denn so auch kürz­lich an, ob wir denn nicht ein paar Referenzaufnahmen zur Verfügung stel­len könn­ten, um die­se für Werbezwecke zu nut­zen? Und schon war ein Anlass gegeben.

Sonntag mor­gen, 08.00 Uhr – es ist wind­still, die Sonne lacht, die Frisur sitzt. Der Frühstückskaffee muss war­ten. Also rein ins Auto und mit Baloo zum nur 5 min ent­fern­ten Rapsfeld.

Nun gibt es zwar reich­lich Rapsfelder rund um Kiel, doch nicht alle sind mal so eben von der Strasse aus gut zu errei­chen, und um kei­ne Zeit zu ver­lie­ren, spio­nier­ten wir die­sen Standort bereits im Vorfeld aus. Nur der pas­sen­de Zeitpunkt, sie­he oben beim Wind, fehlte.

Nun könn­te man ja ver­mu­ten, die gelb-blaue Farbauswahl lässt uns mit Schweden oder der alten FDP sym­pha­ti­sie­ren, doch weit gefehlt. Der Frühling in Schleswig-Holstein lebt nun ein­mal von der gel­ben Intensität der Rapsfelder, dem Summen der neu­gie­ri­gen Insekten an den Rapssamen, der mit Pollen geschwän­ger­ten Luft. Als Fotograf soll­te man dem ers­ten Impuls, der ers­ten Idee fol­gen – und die war nun­mal, Baloo am gel­ben Meer mit blau­em Horizont in Szene zu setzen.