Was haben die Modemarken „The North Face“, „Esprit“ und „Patagonia“ mit unserem aktuellen Aufenthaltsort, dem Patagonia Nationalpark in Chile zu tun? Nur etwas, möchte man gerne glauben, werden doch die Outdoormarken „The North Face“ und „Patagonia“ von zahlreichen Besuchern beim Wandern und Campen benutzt, so das deren Emblem immer wieder ins Auge sticht.
Hier in diesem Nationalpark verhält sich die Sache anders, denn der Erfolg dieser Marken bildet gemeinsam mit dem Engagement des Ehepaars Tompkins die Grundlage, das es diesen weitläufigen Park überhaupt gibt.
Douglas Tompkins gründete die Marken „The North Face“ und „Esprit“, seine 2. Ehefrau Kris war CEO bei „Patagonia“, und gemeinsam legten sie durch den Kauf riesiger Ländereien in den 1990er Jahren den Grundstein für verschiedene Nationalparks in Chile und Argentinien.
„Das Herzstück des Parks ist das Chacabuco-Tal, ein ökologisch bedeutsames Ost-West-Tal, das einen Pass über die Anden bildet und somit eine Übergangszone zwischen den patagonischen Steppengraslandschaften des argentinischen Patagoniens und den südlichen Buchenwäldern des chilenischen Patagoniens im Westen darstellt. Es liegt zwischen dem General-Carrera-See im Norden und dem Cochrane-See im Süden und erstreckt sich im Osten bis zur argentinischen Grenze.“ Quelle: Wikipedia
Die zahlreichen Wanderwege laden zu ausgiebigen Exkursionen ein, und wir werden regelmäßig von den Guanacos beäugt, wenn wir denn zu Fuß in ihrem Territorium herumstreifen. Des Öfteren hören wir vom „Guanaco-Wächter“ auf den umliegenden Hügeln den markanten Warnruf. Alle spitzen die Ohren und halten Ausschau nach einem Puma, der in der Regel Auslöser des Alarms ist, doch auch hier bleibt uns in den 4 Tagen vor Ort eine weitere Sichtung verwehrt. 30-40 Pumas soll es in der weitläufigen Region geben, doch angesichts einer perfekten Tarnung im hüfthohen Gras gleicht die Suche nach dem Berglöwen einem Versuch, die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen zu finden.






















