Tanja und ich, wir mögen Vögel, das liebe Federvieh. Das bedeutet nicht, das wir ornithologisch sonderlich bewandert wären, weit gefehlt. Die einzelnen Vogelgattungen auseinanderzuhalten ist schon schwer genug, doch all die Familienzugehörigkeiten geschweige denn Arten, das lässt uns schon in Ihrer Vielzahl blass werden, daher versuchen wir es ehrlich gesagt erst gar nicht én detail. Den lieblichen Klängen zu lauschen, sie in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten und ggf. zu fotografieren, ist schon Balsam für die Seele.

Kurz vor der bulgarischen Grenze befindet sich der Kerkini-See, ein wahres Vogeleldorado. Als künstlich angelegter Stausee ist er für den Bootsverkehr verboten und auch kein ausgewiesenes Erholungsgebiet. Ideal für all die aktuell brütenden Wasservögel, wie z.B. rund 1.500 Krauskopfpelikane, ca. 4.000 gelbe Pelikane sowie immense 40.000 Kormorane. Ganz zu schweigen von Reihern, Störchen, Enten, Gänsen etc.

Und wäre dies nicht Glück allein, buchen wir eine frühmorgentliche Bootstour zu zweit. Unser Guide mit profundem Vogel-Know-how und Fotografenwissen ist George S Blonsky ( https://www.geopictorial.com/index ), der aktuell für National Geographic in Griechenland filmt und nebenbei den Kerkini-See wie seine Westentasche kennt. So nutzen wir gerne seine Tipps, um im Anschluß für 5 Tage auf Beobachtungstour zu gehen. Und da die Vögel hungrig sind, bietet sich beim Fotografieren natürlich auch an, deren angegliederte Nahrungskette, wie Frösche, Insekten, Lizards etc. gleich mit vor die Linse zu bringen… und der Kameraauslöser lief heiss …