26.07.2021 Schlammvulkane Vulkanii Noroiosi 

Wir fah­ren noch mit dem Sonnenaufgangslicht um 6 Uhr los und errei­chen fix die­se Schlammvulkangegend. Leider mit Eintritt und wird erst um 8.30 Uhr geöff­net. Gunnar macht Drohnenaufnahmen, Tanja Frühstück. Im Anschluss bege­hen wir die­se Wunderwerke der Natur und machen auch noch die Wanderung zum Paclele Mici, ein wei­te­res Schlammvulkangebiet. Es ist schön hier, auch die sanf­ten Hügel mögen wir. Später fah­ren wir noch ein paar Pistenstraßen unbe­ab­sich­tigt und fin­den einen schö­nen Schlafplatz.

25.07.2021 Berca

Ein lan­ger Fahrtag 230km durch unend­li­che Agra-Flächen, kilo­me­ter­wei­ten Sonnenblumenfeldern, mit Donaufähre, Tanken, Einkaufen etc. neigt sich nun dem Ende. Wir sind geschafft. 31 Grad sind auch beim Fahren anstren­gend, trotz Klimaanlage. Wir schaf­fen es heu­te nicht mehr zu den Schlammvulkanen und über­nach­ten auf einem Klosterparkplatz.

22.07.21–24.07.2021 Donaudelta Murighiol/Nähe Tulca (Baltenii de Sus)

Wir machen heu­te halt auf einem Campingplatz direkt am Wasser in Murighi­ol. Wäsche wird uns gewa­schen und trock­net über Nacht. Leider nervt nachts das Gebelle von her­ren­lo­sen Hunden in wei­ter Umgebung. Wir machen zum Sonnenaufgang um 5.30 Uhr eine Ausflugsfahrt mit Gabriel auf den Nebenkanälen der Donau. Es ist immer wie­der schön die­se Seevögel, Pelikane, Kingfischer, Reiher etc. zu beob­ach­ten. Eine wun­der­schö­ne 3 h Fahrt. Im Anschluss ent­schei­den wir, dass wir zwar in der Gegend blei­ben, aber einen ande­ren Stellplatz aufsuchen.

18.07.21–22.07.2021 Schwarzes Meer 

Playa Midia bei Corbu Hier waren die letz­ten 4 km Sandpiste und der Weg zum wil­den Campingplatz (5€ Parkgebühr je Tag) nicht ganz leicht zu fin­den. Wir füh­len uns wohl 50 m bis zum war­men Meer. Ruhen wir uns end­lich aus von dem Verkehrslärm der letz­ten Tage, end­lich baden im Meer und Pause.

15.07.21–18.07.2021 Bukarest

Die Nacht an der Transfagarasan war sehr dun­kel und lei­se. Bären haben wir lei­der kei­ne gese­hen, der Aussichtspunkt an der Staumauer war für uns sehens­wert mit Blick auf den schö­nen See und damit auch das Ende der hüb­schen Straße. Auf geht es nach Bukarest. 3 Nächte blei­ben wir hier. Erledigen eini­ges, essen mal wie­der aus­län­disch, fah­ren Rad durch die zer­klüf­te­te Stadt, besich­ti­gen das mons­trö­se Parlament, schau­en durch die Altstadt, schla­fen schlecht bei sehr war­men Nächten. Bukarest lässt uns zwie­ge­spal­ten zurück. Hauptstadtbesichtigung gehört für uns zu einem Landesbesuch dazu. Mit Womo nicht ein­fach. Bukarest ist weder schön noch häss­lich. Bukarest hat viel Geschichte und lei­der fehlt ein Stadtkonzept.

14.07.21 Transfagarasan 7C Balea Lac 

Früh geht es heu­te los, die kur­ven­rei­che Strecke darf ab 7 Uhr befah­ren wer­den. Die Sonne kommt ab ca 8.30 Uhr auf die Bergseiten und wir genie­ßen traum­haf­te Ausblicke auf Kuhfleckenberge. Am Balea Lac sind wir erst geflasht von den Touristen, Souvenir-Shops und Snackbars und sehr unfreund­li­chen Parkplatzvermietern. Wir machen eine tol­le Seilbahnfahrt hin – und zurück, eine klei­ne Wanderung und fah­ren dann durch eine Tunnelbegrenzung 3.60 m schad­frei und wei­ter die kur­ven­rei­che Straße von 2240 m wie­der hin­ab und über­nach­ten auf 800 m am Lac Vidraru. Bären soll es hier geben.

13.07.21 Fagaras/ Castelu de Lut Valea Zanelor

Natürlich muss es heu­te noch eine Unesco Burg sein und eine hüb­sche gol­de­ne Kirche, sowie ein Einkauf auf dem Markt. Spaß hat es uns gemacht im Getümmel. So ehr­li­che net­te Menschen, so lecke­re Heidelbeeren und Kirschen. Hier fühlt man sich wie im Hobbit Land. Ein Architekt woll­te etwas für die Umgebung tun und hat eine hüb­sche Hauskonstellation gebaut. Niedlich. Für uns war es den Weg wert.

12.07.21 Saschiz

Heute schla­fen wir aus, put­zen, repa­rie­ren, pla­nen und erle­di­gen noch ein paar lie­gen­ge­blie­be­ne Dinge und schau­en natür­lich auch noch die Kirchenburg Unesco in Saschiz an, selbstredend.

11.07.21 Biertan und Schässburg 

Wir machen uns früh auf zur Unesco Kirchenburg Biertan. Biertan ist eine der ers­ten deut­schen Siedlungen in Sachsen in Siebenbürgen und wird 1397 als Kirchenburg zer­ti­fi­ziert. Es ist ein gro­ßes, beein­dru­cken­des Gebäude (15 Lei Eintritt). Nach einer aus­gie­bi­gen Besichtigung ler­nen wir Martin vor unse­rem Baloo ken­nen. Er hat 35 Jahre bei Daimler gear­bei­tet und wohnt ein hal­bes Jahr in Deutschland und ein hal­bes Jahr in Rumänien. Wir wer­den auf ein kal­tes Glas Holunderblütenschorle in sein Haus gemein­sam mit sei­ner Traudl ein­ge­la­den und ler­nen viel über Rumänien, sein Garten ist wun­der­schön. Es war eine spon­ta­ne net­te Abwechslung für alle Beteiligten. Wir fah­ren dann wei­ter nach Schässburg / Sighișoara die­se ist eine der bedeu­ten­den Städte. Ihr ein­zig­ar­ti­ges his­to­ri­sches Zentrum wur­de 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Wir lau­fen 1,5 h durch den beein­dru­ckend schö­nen Ort, essen ein lecke­res Eis und machen uns auf zu unse­rem Schlafplatz in Saschiz.

10.07.21 Sibiu/Stolzenburg/Valea Viilor 

Heute geht es eine Runde durch Siebenbürgen. Eine hüb­sche geschwun­ge­ne Landschaft, hüb­sche sau­be­re Ortschaften, vie­le vie­le Kirchen und natür­lich immer noch gutes Wetter. Den Übernachtungsplatz suchen wir uns an einem See.

09.07.21 Alba Lulja/Karlsburg und Sibiu/Herrmanstadt

Die Altstadt Alba Lulja ist sehr gut restau­riert und wir fla­nie­ren eine gute Stunde hin­durch. Später geht es auf nach Sibiu – Hermannstadt. Das Siedlungsgebiet der  Siebenbürgischer Sachsen. Wir fah­ren gegen Abend mit dem Fahrrad in die Stadt und genie­ßen mal Abendlichtflair in der Unesco Altstadt Sibiu. 

08.07.21 Transalpin DN67C/Rapa Rosie 

Die ers­ten 23 km heu­te sind die Spannensten. Es geht in kur­zer Zeit wei­te­re 1000 m hoch, wir sehen “Kuhflecken“Berge (noch Schneefelder auf den Bergen) und die Landschaft ist ein­fach gran­di­os. Wir lau­fen am höchs­ten Punkt 2.150 m bei 20 Grad eine Weile umher und ent­schei­den uns des Trubels wegen wei­ter­zu­fah­ren. Aber es kom­men dann ca 100km Tannenwälder berg­ab mit Flussläufen, wenig Platz für Pausen. Wir hal­ten an einem schö­nen Rastplatz mit Gastronomie an und essen aus­gie­big unser ers­tes rumä­ni­sches Mahl. Es hat uns sehr gut geschmeckt. Zum Sonnenuntergangslicht errei­chen wir die Felsformation Rapa Rosie (der klei­ne rote Canyon über 800m lang). Der Platz ist schön und ver­spricht eine ruhi­ge Nacht.

07.07.21 Transalpin DN67C

Eine ruhi­ge, dunk­le, fri­sche Nacht. Wir blei­ben noch eine. Wir genies­sen die Ruhe und die Einsamkeit.

06.07.21 Eisernes Tor / Targu Jui/Transalpin DN67C

Der gro­ße Staudamm an der Donau ist schon sehr beein­dru­ckend. Leider war es uns nicht mög­lich ein Foto zu machen, weil es wegen Grenz/Zollabsprerrungen kei­ne Möglichkeit gibt. In der wenig inter­es­san­ten Stadt Drobeta Turnu Sverin machen wir einen kur­zen Rundgang und fah­ren wei­ter in den Skulpturenpark Targu Jui. Diese Stadt ist eine ein­zi­ge Baustelle. Die Skulpturen von Brancusi: Die drei Teile des Ensembles (Der Tisch des Schweigens – Das Kuss-Tor – Die end­lo­se Säule) bil­den auf einer Strecke von etwa 1300 m eine West-Ost-Achse. Das Ensemble erin­nert an einen eben­so heroi­schen wie tra­gi­schen Moment  Rumäniens. Am Ufer des Flusses Jiu, bot im 1. Weltkrieg, am 14. Oktober 1916, eine Bürgerwehr aus alten Leuten, Frauen, Pfadfindern und Kindern aus Gorj der über die Brücke vor­rü­cken­den deut­schen Offensive die Stirn. Über 1000 Rumänen lie­ßen ihr Leben, bis am nächs­ten Tag regu­lä­re rumä­ni­sche Truppen hin­zu­stie­ßen und die Deutschen zurück­schlu­gen. In die­ser Stadt mögen wir nicht über­nach­ten und fah­ren doch noch auf die Transalpina und fin­den auf 1.300 m Höhe einen wun­der­schö­nen Stellplatz.

05.07.21 Donau / Statue Lui Decebal 

Im nächs­ten Ort Orsova kau­fen wir eine SIM Karte bei Vodafone und Leckereien beim Bäcker. Wir igno­rie­ren dies­mal wie­der ein <7,5 t Schild um einen Ort zu durch­que­ren (es gibt kei­ne Alternative und es war auch kein Problem). Wir besu­chen die Donauenge bei Dubova, die sehr beein­dru­cken­de in Stein gemei­ßel­te Statue Lui Decebal und das Kloster Mraconia, wel­ches ent­zü­ckend zwi­schen den Felsen in der Donauenge thront. Uns ist hier zu viel los, wir suchen uns einen ande­ren Platz zum Übernachten. Leider haben wir auch an unse­rem 3ten Übernachtungsplatz 2 km von der Hauptstraße ent­fernt, an einem hüb­schen Kloster Vodjita, kei­nen Internet-Empfang. Dafür aber Schatten und unse­re Ruhe. 

04.07.21 Baile Herkulane 

Wir ent­schei­den uns wei­ter­zu­fah­ren zu dem alt­ehr­wür­di­gen Kurort. Die Strecke ist wei­ter­hin wun­der­schön. Auf dem Weg dort­hin fin­den wir einen ATM um end­lich an Rumänisches Geld zu kommen.Wir fin­den einen Parkplatz am Hauptstraßenrand der 67d und besich­ti­gen den alten Kern die­ser Kurstadt. Es könn­te wun­der­schön hier sein. Wir haben miss­ach­tet dass heu­te Sonntag ist und natür­lich auch die 7 Thermalquellen hoff­nungs­los über­lau­fen sind und der Verkehr im Chaos mün­det. Es wird auf die­ser Straße sogar von der Polizei gere­gelt. Wir schaf­fen es trotz­dem die 10km zu unse­rem Übernachtungsplatz. Der wie­der von Kühen besucht wird, aber nachts dun­kel und lei­se ist, wie­der schla­fen wir sehr gut.

 

03.07.21 Grenzübergang Bela Crkva/ Bigar Wasserfall

Nach einem letz­ten Lebensmitteleinkauf in Serbien, um die letz­ten Dinar aus­zu­ge­ben, machen wir uns auf den Weg zu einem Grenzübergang nach Rumänien. Wie wir fest­stel­len offen­sicht­lich ein eher Nebengrenzübergang. Die letz­ten 10 k m wun­dern wir uns schon über den ein­sa­men Weg und sind gespannt, ob eine Grenze kom­men wird. Die Grenzbeamten stut­zen auch etwas und es dau­ert dann doch über 30 min bis wir „rein“ dür­fen. So genau wur­den wir noch nie kon­trol­liert. Passen die Pässe zu unse­ren Gesichtern? Ob wir Drogen oder Alkohol schmug­geln? Inspektion des Autos incl. Bad und Außenkisten und dann die Frage nach dem Covid-19 PCR Test. Nach zei­gen der Impfausweise und dem Hinweis, dass wir aus einer grü­nen Zone kom­men, ist dann nach Studium der Unterlagen und der mitt­ler­wei­le 5ten Person aus dem Zollhaus Einigkeit, dass wir durch­fah­ren dür­fen. Geschafft. Eine Stunde Zeitverschiebung und schon haben wir Hunger, ist es doch plötz­lich Mittagszeit :-). Schon der ers­te Rastplatz über­rascht uns mit 7 Welpen, schein­bar ein paar Stunden alt. Wir las­sen etwas Futter (wir haben jetzt immer Hundetrockenfutter dabei!) da und ver­las­sen mit schlech­tem Gewissen den Platz. Wir igno­rie­ren hart­nä­ckig unser Garmin (was in den nächs­ten Tagen öfter vor­kommt) und fah­ren die 57b hin­ein, für >3,5t gesperrt. Später wis­sen wir, dass es nur für das Dorf galt und die Straße gut für uns geeig­net ist, es gibt kei­ne ande­re Verbindung zu unse­rem Ziel. Wir fah­ren durch Nebel und Regen in einer schö­nen Gegend des Banater Gebirges und sind etwas ver­wun­dert, als wir dann doch bei Sonne und 20 Grad das Etappenziel Bigar Wasserfall errei­chen. Zunächst lau­fen wir sogar an die­sem „ein­zig­ar­ti­gen??“ Wasserfall vor­bei. Immer wie­der kom­men Kühe vor­bei. Die Nacht ist sehr dun­kel und ruhig, wir schla­fen prima.

 

 

Vulkanii Noroiosi
Vulkanii Noroiosi
Donaudelta
Donaudelta
Bukarest
Bukarest
Transfagarasan Lake Balea
Transfagarasan Lake Balea
Transfagarasan
Transfagarasan
Castelu de Lut Valea Zanelor
Castelu de Lut Valea Zanelor
Saschiz
Saschiz
Schässburg
Schässburg
Biertan
Biertan
Siebenbürgen
Siebenbürgen
Sibiu
Sibiu
Alba Lulia
Alba Lulia
Rapa Rosie
Rapa Rosie
Transalpina DN67C
Transalpina DN67C
Brancusi Kunst Endless Column
Brancusi Kunst Endless Column
Statue Lui Decebal
Statue Lui Decebal
Baile Herkulane
Baile Herkulane
Bigar Wasserfall
Bigar Wasserfall
neue Flagge für Baloo
neue Flagge für Baloo