12.06.21 Tale/Shkodra 

Wir machen uns gegen 6.30 Uhr auf zur Burg nach Shkodra (45km). Um 8:45 Uhr ste­hen wir am Gate und dür­fen auch schon rein­ge­hen. Tolle Aussichten auf die Stadt, die Buna und den See. Im Anschluss geben wir unse­re letz­ten Lek für Gas und Obst aus und fah­ren gegen mit­tag über die Grenze nach Montenegro (Muriqan). Hier endet unse­re kur­ze Stipvisite in Albanien.

11.06.21 Tale

Ein fau­ler Tag am Strand mit Besichtigung einer Bunker Anlage. Hier wur­de ein Versuch einer Hotelanlage gestar­tet und wie­der ver­wor­fen. Morgen geht es über einen Besuch der Burg Rozafa in Shkodra nach Montenegro.

10.06.21 Tale

Bei dem Wetter brau­chen wir mal Strand und fah­ren 23 km wei­ter. Und prompt sind wir da, da win­det es wie in Kiel. Wir tref­fen Ewa und Christof wie­der, die bereits ges­tern neben uns park­ten. Wir hel­fen einem im Sand fest­ge­fah­re­nen Albaner aus sei­ner Misere.

09.06.21 Lagune Patok

Es ist eigent­lich nicht weit, aber wir brau­chen den­noch 3 h hier­her. Eine Restaurant – Lagune, zumin­dest kommt es uns so vor. Es ist genü­gend Parkraum zur Verfügung um auch die Nacht hier zu ver­brin­gen. Abends schlem­men wir im Sonnenuntergangslicht im Royal Blue. 

08.06.21 Kap Rodon 

Wir fol­gen dem Tip unse­res Schweizer Freundes Adolf und fah­ren hoch zum Kap. Er wäre sicher ent­täuscht. In den weni­gen Jahren seit sei­nes Besuches hat sich sich viel geän­dert. Die letz­ten 10 km sind erwäh­nens­wert, die Straße wird zuneh­mend schlech­ter und enger, die letz­ten 4 km sind eigent­lich nur noch Schlaglöcher und die Seiten der Straße abge­bro­chen und der letz­te Kilometer vor der Schranke (?) war wirk­lich schreck­lich, aber umkeh­ren kei­ne Option. Vor der Schranke erfah­ren wir, dass wir 10€ fürs Durchfahren und Parken bezah­len müs­sen. Nach län­ge­rer Diskussion dür­fen wir dafür auch über­nach­ten. Am Parkplatz dann lau­te Bauarbeiten mit Bagger und Schweißer. Wir gehen an den lee­ren Strand und spä­ter auf die Kap Tour. Diese wie­der­um ent­schä­digt etwas. Tolle Blicke auf die Karstfelsen im Sonnenuntergangslicht, wenn rund­her­um nicht jede Menge ange­spül­ter Plastikmüll wäre. Man läuft qua­si nicht am Strand son­dern durch Müll. Es ist so bedau­er­lich. Dennoch gibt es etwas zu sehen, sel­te­ne Malereien in der Kirche (Mamica), die als Ursprung des alba­ni­schen Wappentieres gel­ten, eine Skanderbeg Festungsanlage (Rodonit Kastro) sowie natür­lich das eigent­li­che Kap in sei­ner tol­len Form (2km Wanderung ein Weg, ab Kastro am Strand lang-kei­ne Ausschilderung) sowie die übli­chen alba­ni­schen Hoxha Bunker.

07.06.21 Tirana Camping

Noch einen Tag aus­ru­hen nach den Hauptstadtstrapazen bevor es dann mor­gen wei­ter­geht. Wir beob­ach­ten ein Eulenpärchen.

06.06.21 Tirana

Heute ist es soweit, der Hauptstadtbesucht mit einem orga­ni­sier­tem Taxi. Bis zur Dajti Seilbahnstation bringt uns der net­te Fred in 35 min. Toller Ausflug mit sagen­haf­ten Ausblicken über die Stadt. Im Anschluss geht es mit dem öffent­li­chen Bus in die City. Von Stadtplanung kei­ne Spur, eigent­lich ist die Stadt nur Baustelle und das weni­ge, was es zu sehen gäbe ist umzäunt. Di Stadt erhält von uns den letz­ten Platz der sehens­wer­tes­ten Städte. Nach 4 h holt uns Fred wie­der ab und Gunnar springt zur Abkühlung in den See. Wir hat­ten heu­te 34 Grad!

04.06.21 Tirana Camping

Wir wer­den ein paar Tage blei­ben, Service ein­le­gen und dem Gequarke zuhö­ren. Sehr ent­span­nend. Und das Ehepaar – wel­ches den Campingplatz lei­tet ist sehr freund­lich und zuvor­kom­mend. Wir beob­ach­ten auch ein Eulenpäarchen, wel­che Futter für den Nachwuchs (4) besorgt. Wunderbar.

03.06.21 Tushemisht/Tirana

Geweckt wer­den wir früh von Enten- und Gänsegequarke. Ein Seepromenadenspaziergang im nächs­ten Ort Pogradec im Sonnenschein tut uns gut, bevor wir uns auf die 150km lan­ge Strecke nach Tirana bege­ben. Nach eini­gen Recherchen haben wir uns doch ent­schlos­sen für den Besuch der Hauptstadt auf einen Campingplatz zu gehen. Unterwegs kön­nen wir Baloo für 5€ blit­ze­blank mit Superschaumwäsche per Hand waschen las­sen, ein grö­ße­rer Einkauf bei Interspar ist heu­te auch drin und gegen Abend errei­chen wir dann einen Platz am See mit Froschkonzert auf dem Campingplatz. Weil wir so groß sind, sind wir dann auch allei­ne auf der Wiese mit bes­tem Blick stehen.

02.06.21 Nordmazedonien-Ohrid Nähe Sveti Stefan

Heute wer­den wir geweckt von Autos, offen­sicht­lich Mitarbeiter der nähe­ren Umgebung und unser Parkplatz wird auch plötz­lich Bezahlparkplatz. Nix wie weg. Wir errei­chen schon früh das Museum auf dem Wasser – Bay of Bones genannt und sind qua­si allei­ne in der Anlage. Im Anschluss fah­ren wir zum Kloster Sveti Naum aus dem 9 Jahrhundert. Nun sind wir fast her­um um den See und pas­sie­ren schon wie­der die Grenze nach Albanien. Die Zöllner schau­en ernst auf Beiden Seiten und las­sen sich das Auto auf­schlies­sen und schau­en sogar ins Bad. Aber alles ok. Im Ort Tushemisht gehen wir in eine Strandbar und genies­sen ein Glas Weiswein und Korce Bier bevor es etwas spä­ter zum Abendessen ins Restaurant Kashta mit her­vor­ra­gen­der gegrill­ter Ohrid-Forelle (Koran) zum Abschluss unse­rer Ohrid-Umrundung (90km) geht.

01.06.21 Ohrid

Morgens geht es früh los, die Sonne soll nur bis mit­tag schei­nen (tat­säch­lich reg­net es ab 13 Uhr). Unesco Welterbestätte Ohrid. Eine tol­le Altsadt, hüb­sche Kirchen, groß­ar­ti­ge Festung mit wun­der­vol­len Aussichten. Ja, der Weg nach Nordmazedonien hat sich gelohnt.

31.05.21 Ohrid See- nord­ma­ze­do­ni­sche Seite 

Wir errei­chen den ers­ten Ort am See in Nordmazedonien nach einem unauf­ge­reg­tem Grenzübergang gegen 11 Uhr. Wir sehen erst­ma­lig wei­ße Pfauen auf einem Hotelgelände spa­zie­ren. Die Nacht ist sehr ruhig.

29.–31.05.21 Ohrid See – alba­ni­sche Seite 

180 km fah­ren wir heu­te auf guten Straßen und fin­den einen guten Stellplatz am Ohrid See. Von einer net­ten alba­ni­schen Gruppe gibt es lecker Grillgut spen­diert und wir haben einen net­ten Chat, bekom­men Tips und sind wie­der erstaut über die Gastfreundschaft. Am Sonntag vor­mit­tag unter­neh­men wir eine Wanderung nach Lin zur alten Basilika, tref­fen einen Ziegenhirten der vol­ler Inbrunst uns auf die Schönheiten der Region auf­merk­sam macht (wir ver­ste­hen kein Wort) und ein alba­ni­sches Päarchen, die uns wie­der mit tol­len Tips ver­sor­gen. Bleiben wir doch noch län­ger in Albanien? 

27.–29.05.21 Berat

Weiter geht’s zur Welterbestätte Berat. Laut Literatur die schöns­te Stadt Albaniens, die Stadt der 1000 Fenster. Wir fin­den einen ange­neh­men Stadtparkplatz am Fluss und blei­ben 2 Nächte. Wir las­sen uns durch die Stadt trei­ben, essen lecke­re Pizza, essen lecker alba­nisch. Laufen steil hin­auf bis zum Kastro und erle­ben freund­li­che Menschen und eine ent­spann­te Atmosphäre.

26.05.21 Tepelena/Albanica Winery

In Tepelena machen wir einen klei­nen Stopp, weil das Panorama ein­fach lockt. Es wird wie­der ein hei­ßer Tag, um 11 Uhr sind schon 28 Grad. Am frü­hen Nachmittag errei­chen wir die Albanica Winery von Tani (die männ­li­che Variante von Tanja, die­ser Vorname ist in Albanien durch­aus üblich bei Frauen/Männern). Etwas beeng­ter Stellplatz mit rum­pe­li­ger Zufahrt, aber ein durch­aus tol­les Weingut mit sagen­haf­tem Sonnenuntergang und sehr lecke­rem Abendessen mit Weinprobe durch Tani’s Sortiment. Wir beka­men den Tipp von Ute&Uwe (www.travel2u.de), dan­ke noch­mals dafür. Gunnar bekommt nun end­lich sein Geburtstagsgeschenk in Form eines Abendessens und eine Flasche Grappa/Raki. Nach allem durch­pro­bie­ren neh­men wir den Cabernet Sauvignon Grappa.

25.05.21 Gjirokastro

Heute pas­sie­ren wir mor­gens die Grenze Kakavija von Griechenland nach Albanien. Alles ist pro­blem­los. Wir rei­hen uns bei den PKWs ein, etwas eng, aber es kappt. Nach Gjirokastro sind es nur noch 27 km. Wir par­ken an einem Seitenstreifen am Strassenrand und las­sen die ers­ten alba­ni­schen Eindrücke auf uns wir­ken. Eine SIM Karte von ONE mit 20 GB, etwas Bargeld am Tiriana Bank-ATM und dann auf zur Kastrobesichtigung – die Stadt der 1000 Stufen. Gegen Mittag errei­chen wir Temperaturen um 34 Grad. Eine Pause in einem Garten-Bistro unter lau­ter Teenagern tut wirk­lich gut und wei­ter geht’s zu einem Nachtplatz an einem Flusslauf. Traumhaft schön hier, bis auf die plötz­li­chen Geräusche aus dem Kiesabbau in der Nähe mit­ten in der Nacht für eini­ge Stunden.w

 

Shkodra
Stari Bar
Tale Strand
Tale Strand
Tale Bunker
Tale Bunker
Pakot Lagune
Pakot Lagune
Kap Rodon
Kap Rodon
Zwergohreule am Campingplatz
Steinkauz
Tirana Kulturministerium Bunkart
Tirana
Seilbahnfahrt Dajti Tirana
Tirana Dajti
Seeblick Camping Tirana
Tirana Camping
leckere Ohrid Forelle – Koran
Koran Zgaze - Ohrid Forelle
Bay of Bones Ohrid See
Blick von oben Bay of Bones Ohridsee
Festung Ohrid Nordmazedonien
Ohrid Kastro
Weisser Pfau Ohridsee
weisser Pfau Ohrid
Berat
Berat
Albanica Winery
Gjirokastro
Gjirokastro
Flußbett bei Gjirokastro
Gjirokastro