Das Schöne an und am Träumen ist, das man (auch frau) hier­für nie zu alt ist. Und das Vernunftdenken ein­fach mal hin­ten­an­ge­stellt wird. Beim Betrachten der bei­den heu­ti­gen Attraktionen, gera­de 5 km von ein­an­der ent­fernt in den bei­den Dörfern Agrilos und Filiatra, star­te­te mein musi­ka­li­sches Kopfkino. Und ich hat­te mal wie­der einen Ohrwurm „a mil­li­on dreams“ aus dem gran­dio­sen Musikfilm „the grea­test Showman“. 

Dieses quietsch­bun­te Schloß, traum­haft an der Peloponnes Westküste gele­gen, wur­de von einem Herrn namens Dr. Harry Fouriner erbaut, um die Menschen zur Besinnung zu brin­gen, ihren Blick auf das Wesentliche, auf längst ver­ges­se­ne Lebensträume zu lenken. 

Ähnliche Gedanken müs­sen den groß­zü­gi­gen grie­chi­schen Spender umtrie­ben haben, der nach sei­ner Auswanderung dem Dorf einen 40m hohen Eiffelturm hin­ter­ließ. Welch träu­me­risch skur­ri­les Geschenk, zumal der Auswanderer in die USA und nicht nach Frankreich ent­schwun­den ist. 

Was uns ein­fach immer wie­der fas­zi­niert ist die Entschlossenheit, mit der eini­ge Zeitgenossen ihren Träumen auch Taten fol­gen las­sen. Ob Märchenschloß, Eiffelturm oder nun wie bei uns eine lan­ge Reise mit Baloo – lebe dei­nen Traum, und träu­me nicht nur dein Leben.