Die vergangenen Tage standen im Zeichen der Elemente. Hauptelement war bei unseren Erkundigungen das Wasser. Nein, zum Glück nicht in Form von Regen, den es hier auf Island durchaus zuhauf geben kann. Die gebündelte Form findet sich in malerischer Weise gerne in Form von über die Bergkanten springenden Wassertropfen wieder. Bei kleinen Bächen eher nur als Rinnsal zu finden, bei größeren Flüssen artet dies nun gleich zu mächtigen Wasserfällen aus.

Und die liefen uns sprichwörtlich zahlreich über den Weg. Ob nun der

– Haifoss, mit 122 Höhe der Zweithöchste der Insel

– Hjalparfoss, mit zweigeteilter Gleichmässigkeit von Basaltsäulen umgeben

– Faxafoss, dessen liebliches Säuseln an der Campsite uns in den Schlaf gewiegt hat

– Gygjarfoss, klein und nett auf dem weiteren Weg zum nächsten Ziel Kerlingafjoll gelegen

– Gullfoss, mit Regenbogen, dessen mächtiges Getöse und Gischt locker mit den großen Fällen der Welt mithalten kann.

Und wenn wir schon beim Wasser sind, dann liegt – ach was meint es die Natur es doch gut mit einem, Islands bekanntester Geysir nur einen Steinwurf vom Gullfoss entfernt.

In Spitzenzeiten des isländischen Tourismus sind die beiden Attraktionen wohl von Menschenmassen so bevölkert, das die Parkplatzkapazitäten zugewiesen werden müssen. Aktuell, in Zeiten von Covid-19, finden sich nur eine Handvoll Besucher am frühen Morgen ein, um das Blubbern und Pusten des Geysirs Strokkur mit den Kameras festzuhalten. Der eine, um davor zu Posen und sich in Szene zu setzen, der andere um sich des eigentlichen Naturschauspiels zu widmen. Jedem das seine…

ach ja, und zuguterletzt kann das Thermalwasser auch gleich für einen „Hot Pot“, einer warmen Naturbadewanne genutzt werden.