Während gerade in Peking die olympischen Winterspiele ausgetragen werden, widmen wir uns hier auf der Baja California Süd (kurz BCS), einer anderen Version dieser fünffachen Disziplin in den kommenden Wochen: Wale beobachten, Strandhüpfen, Vogelfotografie, Meeresfrüchte essen, Strandstuhlbequemlichkeit testen.

Nun ist es nicht ganz einfach, jede dieser Disziplinen so gut zu beherrschen, um am Ende eine Gesamtmedaille zu erringen, doch wir geben uns Mühe. Und so wollen wir weiterhin die kommenden Wochen noch fleissig „trainieren“, um uns in der Rangliste nach vorne zu bringen. Insbesondere die Disziplin des „Meeresfrüchte essens“, ergänzt mit verschiedenen Fischvariationen, erfordern erhöhte Aufmerksamkeit und kann dank des um uns herum liegenden Pazifiks sowie des Golf von Kaliforniens frisch und kostengünstig Proteinschübe besorgen. Sogar das eigenhändige Einsammeln von Muscheln am Strand ist möglich.

Dieser Proteinsupport ist für die sportliche Strandstuhltestung zwar nicht zwingend notwendig, ergänzt jedoch die Faulenzaktivität immens. Insofern ergänzen sich diese beiden punktebringenden Disziplinen hervorragend.

Die Disziplin „Strandhüpfen“ erfordert entgegen seiner recht anstrengenden Augenscheinlichkeit nur die Bedienung des Gaspedals von Baloo und beinhaltet den Besuch verschiedener Strände, teilweise recht nah aneinandergereiht, zwecks gewünschtem Ortswechsel zwischen Ost- und Westküste. Hier bedarf es nicht einer zu ausführlichen Übung und muss nur sporadisch betrieben werden.

Die beiden Tätigkeiten des „Wale beobachtens“ und der „Vogelfotografie“ ähneln einander, zumal hier für das Anheben der Arme in gelegentlichem Rhythmus vonnöten ist. Hierbei werden jedoch verschiedene Sportutensilien benötigt, entweder das eher leichtere 2-Augen-Fernglas oder gegebenenfalls die einäugige lange Kameralinse. Zur Intensivierung und Optimierung des Trainingserfolges kann dies sogar mit der bereits oben genannten Disziplin der Strandstuhlbequemlichkeitstestung kombiniert werden.

Bei Sonnengarantie und Temperaturen um die 20 – 25 Grad Celsius ergeben sich für uns also hervorragende Bedingungen zum weiteren Trainieren des BCS 5-Kampfs. Wir bleiben dran – und Pfeifen auf Olympia.