Nord- Mittelitalien 22.11.20–04.12.20
Sizilien 04.12.20–22.01.21
Süditalien 22.01.21–10.02.21

Allgemeines Italien/Sizilien

Entsorgung Festland:

Wir haben oft Schilder gese­hen für V/E, auch an der Autostrada und die­se Plätze dann auch genutzt. Häufig ist die Wasserentnahme mit stän­di­gem Drücken des Hahnes ver­bun­den oder Wasserdruck ist zu langsam/zu schnell. Es wird häu­fig ein brei­ter Adapter für die Entnahme des Wassers benö­tigt. An Tankstellen bekommt man auch Wasser. Oft ist es nicht trinkbar. 

Entsorgung Sizilien:

Außer auf Campingplätzen ist dies nicht ganz so leicht. Tankstellen auf Autobahnen auf­su­chen, die meis­ten haben eine Entsorgungsstation und auch oft Wasser/Müll. Selten gepflegt, aber immer­hin mög­lich. Wasser bekommt man häu­fig auch an nor­ma­len Tankstellen. Nicht immer ist es trink­bar. Wir haben oft Flaschenwasser gekauft.

Mautgebühren:

Die Belege 2 Jahre auf­be­wah­ren und bes­ser mit Kreditkarte bezah­len um ggf. die Bezahlung zu bewei­sen. Pro Kilometer sind es aktu­ell 0,07€. Es gibt unter­schied­li­che Verfahren. 

a) man zieht ein Billet und bei der Ausfahrt steckt man die­ses in den Automaten und bezahlt 

b) man fährt eine Strecke und es wird eine Art Pauschalbetrag bei der Abfahrt erhoben.

Für gro­ße Autos ist es nicht immer leicht zu pas­sie­ren und irgend­wie klappt auch jedes Mal irgend­et­was ande­res nicht, aber wie üblich in Italien… irgend­wie geht es immer wei­ter. Belege bekommt man lei­der auch selten.

frei­es Campieren:

Für gro­ße Fahrzeuge ist es in Italien nicht so ganz leicht, eine gera­de und gro­ße Fläche zu fin­den. Vor allem natür­lich nicht in Ortschaften. Häufig gibt es Höhenbegrenzungen, Schranken oder hor­ren­de Preise. Manche sind natür­lich auch geschlos­sen, wegen Corona oder wegen der Winterzeit. Wir ori­en­tie­ren und immer an Stadien, Seen etc. Es lohnt sich dann, ein Fahrrad dabei zu haben oder öffent­li­che Verkehrsmittel zu nutzen.

Festland:

Nord-Mittelitalien:

Meran:

Tagsüber park­ten wir kos­ten­los am Maisdorf Bahnhof, ca 2.5 km zur Innenstadt. Für die Nacht war es uns zu laut. Der gro­ße Parkplatz an der Rennbahn hät­te uns 5,20€ pro h gekos­tet und nachts expli­ziet verboten.

Über Nacht waren wir dann am Kalterer See auf einem Wanderparkplatz.

Marostica: 

Hübsche Burganlage und ein kos­ten­lo­ser Stellplatz mit V/E. Via Delle Rimembranze, 36063 Marostica.

Venedig:

Camping: Wir gehen auf den bewach­ten Stellplatz San Giuliano Venice, Via San Giuliano 19. Der Platz ist recht groß­zü­gig, die Einfahrt etwas schmal und unüber­sicht­lich. Das Büro ist häu­fig besetzt und lt. Aussage ist 24h jemand dort. Wir fühl­ten uns hier sicher. Der Sanitärbereich ist ein­fach aber sau­ber. Wir zahl­ten in der Nebensaison November 15€ je Nacht, 4€ je Strom und für Dusche/WC 3€ pro Tag. 

Verkehrsmittel für Venedig: pri­va­tes Wassertaxi mit fes­ten Zeiten für je Fahrt 5€ ca 2 min Fußweg vom Campingplatz 20min Fahrt. Oder Bus/Tram ca 1 km Fußweg durch den Park. Hier lohnt sich ein­deu­tig eine Mehrtageskarte für alle öffent­li­chen Verkehrsmittel von Venedig (kann am Büro Campingplatz erwor­ben wer­den, z.B. 20€ 24h oder 40€ für 72h). 

Rom:

Wir wähl­ten den Stellplatz Park Colombo (Via Cristoforo Colombo 170 00154 Roma). Garmin führ­te uns hier etwas in die Irre und damit sind wir 40km um Rom her­um­ge­fah­ren. Der Stellplatz ist direkt an einer Hauptstraße und wirk­lich nicht mehr als ein Parkplatz mit Stromversorgung. V/E auch mög­lich. Buslinie 30 und 160 fah­ren in 20 min ins Zentrum. Fahrkarte vor­her besor­gen, im Bus nicht mög­lich. Oder zur Metro gehen (ca 1,5 km). Gebühr des Stellplatzes wird nach Größe des Fahrzeuges erho­ben. Wir zahl­ten 25€ pro Nacht. 

Süditalien:

Kalabrien:

San Ferdinando, ca 60 km vom Fähranleger ent­fernt, sehr schö­ner Strand: N 38°29’22.092” E 15°54’57.6

Tropea: N 38 ° 40’42.96 ”E 15 ° 54’5.04”, von 9–19 Uhr kos­ten­pflich­tig im Winter, Platz selbst sehr ruhig, kei­ner­lei Service.

Kampanien:

Paestum: N 40 ° 25’28.3656 ”E 15 ° 0’23.3136”, im Winter kos­ten­frei, Wasser vor­han­den. Sehr ruhig. 

Pompeii, ohne Campingplatz geht es wohl nicht, auch nicht im Winter. Es ist auch vie­les geschlos­sen. Selbst 10 min hal­ten an dem Tankstellenparkplatz war nicht mög­lich. http://www.fortunavillagepompei.it/ Die Campsite ist die ein­zi­ge für gro­ße Autos, V/E gut zu errei­chen, Zufahrt sehr gut und kei­ne stö­ren­den Bäume. W‑Waschen kos­tet 5€, kein Trockner.

Basilikata:

Matera: N 40 ° 39’38.12 ”E 16 ° 35’56.37” auf einem gro­ßen Parkplatz nähe der Universität, kos­ten­frei, 10 min in die Altstadt zu Fuß. Etwas schrä­ge Lage, aber nachts ruhig.

Altamura: Genug von Städtebesichtigungen. Raus aufs Land. N 40°53’27.6576” E 16°34’16.4676”

Apulien:

Bari: Pane e Pomodori P&R N 41° 7′ 1.91″ , E 16° 53′ 40.91″ Für eine Übernachtung war es uns hier zu unru­hig. Für die Stadtbesichtigung per­fekt.

Mole di Bari: N 41° 4′ 17.87″ , E 17° 4′ 5.32″ Der Parkplatz hat uns gefal­len, trotz der Nähe zur Autobahn war es recht leise.

Polignano a Mare: N 40° 59′ 59.6″ , E 17° 12′ 32.65 Die Lage des Parkplatzes war per­fekt für eine Stadttour und für die Übernachtung. Nur lei­der ist es wirk­lich sehr schmutzig.

Monopoli: N40°53′15.45″ E17°23′35.58″ Wir haben in Monopoli an der gro­ßen ENI Wasser/Gas/Diesel N40°57′36.03″ E17°16′53.26″ gefüllt, aber 8 km außer­halb am Strand geschla­fen. N40°56′40.08″ E17°17′56.37″ Parkplatz 

Alberobello: N 40° 46′ 49.56″ , E 17° 14′ 44.16″ Große Camper kön­nen nur auf einem Campingplatz oder auf dem Parkplatz über­nach­ten (max 10 min fuß­läu­fig ins Zentrum). 9€ von 9 bis 22 Uhr, nachts kostenfrei.

Lecce: Parken geht her­vor­ra­gend Parcheggio Piazza Carmelo Bene 0,60€ h oder 2€ für den gan­zen Tag

Lecce/Brindisi: Geschlafen haben wir super lei­se und ganz allei­ne im Basco di Rauccio N 40°27’23.6664” E 18°9’59.7636”

Sizilien:

Auf Sizilien:

Torrenova:

Campingplatz Agricampeggio Alessandra info@agricampeggioalessandra@gmail.com, Via del Mare snc, 98070 Torrenova Der Platz ist groß­zü­gig ange­legt mit Wasser am Platz, incl. Duschen, Waschmaschine für 4€ und genü­gend Platz zum Aufhängen. Sehr freund­li­ches Personal, Kiesstrand. 

Cefalu:

Park4Night Platz 3 Via del­la Tonnara, Ausschilderung Parkplätze für Busse fol­gen, uns war es etwas zu laut dort. 

Agrigento:

Campingplatz Valle dei Templi, der Platz ist u.E. für gro­ße Fahrzeuge nur dann geeig­net, wenn er leer ist. Entsorgung geht nur für Chemie-Toiletten. Lage ansons­ten gut, 3 km zu den Tempeln, 1km zum Strand.

Marsala:

N 37° 50′ 39.15″ , E 12° 27′ 56.43″ (lat, lng) 

15€ pro Auto mit Frühstück bei Mammacolette. Strand gibt es nicht, aber für Kiter ein Paradies und der Stellplatz-Garten ist ziem­lich groß.

San Vito lo Capo

N 37° 50′ 39.15″ , E 12° 27′ 56.43″ (lat, lng) , N 38° 8′ 43.04″ , E 12° 44′ 6.21″ (lat, lng) Beide Plätze mit­ten in der Natur, allei­ne am Strand haben uns sehr gut gefal­len. Auch für gro­ße Autos machbar.

Ätna:

N 37° 41′ 35.07″ , E 14° 58′ 50.46″ (lat, lng)  Silvester 2020 haben wir hier ver­bracht und den Ausblick und die Wanderwege sehr genossen.

Augusta:

N 37° 14′ 29.38″ , E 15° 14′ 7.36″ (lat, lng)  Vogel- und Flamingospot. In Augusta kön­nen wir die Artigiani Cioccolatieri sehr empfehlen.

Marzamemi:

N 36° 42′ 35.33″ , E 15° 7′ 14.26″ (lat, lng)  Mitten in der Natur mit herr­li­chen Sonnenuntergängen.

Pachino:

N 36° 39′ 6.04″ , E 15° 4′ 35.82″ (lat, lng) qua­si direkt zwi­schen den Meeren. Tolle Aussicht.

36°45′52.19″N 15°04′23.87″E  Agricampeggio Maccari (www.agrimaccari.com) sehr freund­li­che Betreiber, man fühlt sich etwas wie im Zoo, sovie­le Tiere auf die­sem Hof. Alles sehr geschmack­voll und lie­be­voll gestaltet.

Pantalica:

N 37° 07′ 59.19″ , E 15° 01′ 00.94″ auch für gro­ße Fahrzeuge geeignet.

Nähe Syrakus:

N 37°2’12.1308” E 15°18’37.0332 wun­der­schö­ner Platz an der Steilküste, aber nur für Allrad geeignet. 

Alcantara Schlucht:

(Le Gurne del Alcantara Wanderung) bei Francavilla di Sicilia: N 37°54’28.188” E 15°8’37.554

 

Sehenswürdigkeiten:

Cava Grande bei Avola:

Sehr hüb­sche Schlucht, aller­dings für Wanderungen eigent­lich seit 2014 gesperrt. Viele klet­tern über die Absperrung. Wir haben eine Wanderung ober­halb der Schlucht unter­nom­men und auf dem Parkplatz ruhig übernachtet.

Pantalica:

Ein Must Do.  Wir haben auf Parkplatz 1 cam­piert. Komoot.de hilft für die Wanderungen, die Beschilderung ist recht schlecht vor Ort und Verlaufen möglich. 

 

 

Fazit Sizilien (48 Tage im Winter 20/21):

Für gro­ße Autos sind sowohl die Städte als auch enge­re Straßen/sonstige Parkplätze oft eine Herausforderung. Bäume wer­den häu­fig weder in der Höhe noch in der Breite gestutzt, auch die ist hier die nor­ma­le Straßenbreite recht schmal. Auch Campingplätze pas­sen häu­fig nicht für uns. Leider gibt es auch vie­le Höhenbegrenzungen, die im Navi nicht ver­zeich­net sind und kurz­fris­tig zum Handeln auf­ge­ru­fen haben.

Wir haben uns immer sicher gefühlt, sind aber oft auch auf Nummer sicher gegangen.

Streunende Hunde waren häu­fig ein Problem, sowohl in der Belästigung als auch durch nächt­li­ches Bellen.

Die Temperaturen lagen cir­ca zwi­schen 10 und 15 Grad, eini­ge Regentage waren dabei.

Die Preise für Diesel lagen deut­lich über dem deut­schen Niveau (ca 1,30 l), Lebensmittelpreise sind auf deut­schem Niveau. 

Highlights:

Uns hat die Gegend rund um San Vito und Pachino/Marzamemi in der Natur sehr gut gefal­len, natür­lich auch der Ätna, der sich in wei­ßer Pracht und Ausbrüchen gezeigt hat.

Lowlights:

Müll! Wohin das Auge blickt. Es gibt kaum Plätze in denen kein Müll gela­gert ist, in der Regel Sperrmüll oder Plastikmüll. An den Stränden, auf Parkplätzen, im Wald. Es ist lei­der unfass­bar dre­ckig. Und das, obwohl ansons­ten auf Mülltrennung gro­ßen Wert gelegt wird.

Und lei­der auch vie­le vie­le her­ren­lo­se Hunde.

Fähren:

Rom- Civitaveccia to Palermo:

Wir buch­ten 1 Tag im Voraus die Fähre direkt bei GNV.it von Civitaveccia nach Palermo. 14,5h mit Innenkabine. Die Beschilderung in Civitaveccia ist nicht ganz opti­mal. Man muss erst zum Billet-Schalter ‑Check In und sich dann in die Autoschlange ein­rei­hen (2h vor­her). Bevor es auf die Fähre ging, wur­de bei den Touristen Fieber gemes­sen. Das Prozedere auf der Fähre war sehr freund­lich, die Kabine ok, die Überfahrt auf­grund von schlech­tem Wetter eher schau­ke­lig. Knappe 210€ hat uns die Fahrt gekostet.

Messina to Villa San Giovanni (Calabria):

Autobahnausfahrt 5 Richtung Coronte&Tourist, Gewichtsbeschränkung (!) igno­rie­ren und als Camper für 57€ in 20 min nach Kalabrien.